«Città irreale» eine Stadt, die es nicht gibt, aber geben könnte

Veröffentlicht in Ausstellungen | Kunst

Bereits Mitte Januar begann der Aufbau der Ausstellung Città irreale, die am 6. Februar fertig eingerichtet war – es gab bisher aber weder Vernissage noch Besuchende. Einzig Installationsaufnahmen oder ein Blick durch die Fenster vor Ort machen die Werke der Künstlerinnen und Künstler aktuell sichtbar. Die Ausstellung Città irreale vereint raumgreifende und skulpturale Arbeiten aus den Beständen des Kunstmuseums St.Gallen, die sich auf einen sozialen Kontext beziehen.

Die Öffnung der Ausstellung kann erst erfolgen, sobald es die Massnahmen des Bundes wieder erlauben. Bald folgen daher ein Video zum spektakulären Aufbau sowie ein filmischer Besuch der Ausstellung auf der Website des Kunstmuseums St.Gallen. Was Fotografien und Videos leider nicht ersetzen können – das Erlebnis vor Ort: Die meisten Kunstwerke sind begehbar. Auch ein Besuch in der Fachhochschule St.Gallen lohnt sich sobald wie möglich. Im Foyer und der Aula des an die Lokremise angrenzenden Gebäudes befinden sich fünf Skulpturen des St.Galler Künstlers Alex Hanimann.
(c)SEBASTIAN STADLERInstallationsansicht Lokremise St.Gallen Foto Sebastian Stadler
Nach Eröffnung führt das Theater St.Gallen die Besucherinnen und Besucher mit einem eigens für die Ausstellung produzierten theatralischen Audiowalk durch die "Stadt" in der Kunstzone des ehemaligen Lokomotivdepots. Ausgehend von den Problemen, die uns in Zeiten der Pandemie beschäftigen, stellen sich Fragen nach den Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben. Die Kunstwerke werden zu akustisch belebten Schauplätzen und Lebensräumen imaginierter Bürgerinnen und Bürgern einer ‹città irreale›, einer Stadt, die es nicht gibt, aber geben könnte.

«Città irreale» Sa 06. Februar bis So 08. August 2021, Kunstzone in der Lokremise St.Gallen
Eine Kooperation mit dem Theater St.Gallen | Kuratorin, Kurator: Nadia Veronese, Roland Wäspe
Öffnungszeiten: Mo - Sa 13.00 - 20.00 Uhr | So 11.00 - 18.00 Uhr
Coronabedingt wird die Kunstzone in der Lokremise noch bis Ende Februar geschlossen bleiben
Künstlerinnen und Künstler
Nina Beier | Christoph Büchel | Bob Gramsma | Alex Hanimann | Sara Masüger | Jessica Stockholder

Die architektonischen Module reichen von elementaren Behausungen (Büchel, Masüger) über Aspekte der globalen Mobilität (Gramsma) bis zum Environment aus Objekten der alltäglichen Dingwelt (Stockholder). Nina Beiers metallene Sockelobjekte von bestehenden Reiterdenkmälern verweisen auf den Diskurs über die Bedeutung des Denkmals im Stadtraum. Alex Hanimanns lebensgrosses Figurenensemble Conversation Piece, das fünf junge Menschen in typischen Posen der Generation Z darstellt, wird die Ausstellung ins Foyer und die Aula der Ostschweizer Fachhochschule hinaustragen.
(c)SEBASTIAN STADLERAlex Hanimann Conversation Piece 2018/2019 Installation im Foyer der FHSG Foto Sebastian Stadler


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