«TOGETHER APART» Photos der Schwestern Anna & Maria Ritsch im Dialog

Veröffentlicht in Ausstellungen | Kunst

Das FLATZ Museum öffnet, nach der coronabedingten Pause, mit der Frühjahrsausstellung «TOGETHER APART» der Photographinnen und Schwestern Anna und Maria Ritsch. Erstmals stellen die Schwestern, Anna Ritsch lebt in New York, Maria Ritsch in Wien, ihre künstlerischen Arbeiten gemeinsam in ihrem Heimatort Dornbirn aus. Die Künstlerinnen haben eigens für das FLATZ Museum eine Installationsform gewählt, die ihre photographischen Arbeiten miteinander in Dialog setzt.

Motive des Zusammen- und Getrenntseins finden sich in den ausgestellten Photographien. Motive des Berührens, im wörtlichen wie im übertragenen Sinn, lassen sich in den Porträts, Körperaufnahmen, Stillleben und Landschaftsaufnahmen erkennen. Die Haut der dargestellten Körper, vielfach bildführendes Element, markiert dabei jene Stelle, die sowohl Grenze als auch Kontaktfläche ist, bei der das "Innere" auf das "Äussere" trifft - Begegnungszone und Trennung von Selbst und Welt – aus "apart" wird "together".

Ganz bewusst sind die Photographien in einer verspielten, unkonventionellen Art gehängt. Mache sind gerahmt, andere direkt an die Wand gepinnt. Es wechseln satte und sanfte Farben mit Schwarz-Weiss-Aufnahmen, auch die Formate variieren, ebenso die Lichtstimmungen. Die einzelnen Bilder treten trotz der Unterschiede aber nicht in Konkurrenz. Ganz im Gegenteil ergibt sich durch die gekonnte Hängung eine ganz besonders stilvolle und poetische Erzählkraft.


Anna & Maria Ritsch «TOGETHER APART»im FLATZ Museum, Dornbirn
Ausstellungsdauer: bis 12. Juni 2021 | Kuratorin: Verena Kaspar-Eisert
Öffnungszeiten: Fr 15:00 – 17 Uhr | Sa 11:00 – 17:00 Uhr und nach Vereinbarung
Bitte beachten Sie die jeweils allgemein gültigen Verhaltensregelungen in Bezug auf COVID-19


0202 Flatz TogetherApart c AMRitsch FacingBilder FLATZ Museum © Anna & Maria RitschIhre jüngste gemeinsame Arbeit "The Act of Sitting" entstand im Frühjahr 2020, als sich weite Teile der Welt im Lockdown befanden. Nachdem Maria Ritsch in Wien und Anna Ritsch in New York lebt, war in dieser Zeit eine physische Begegnung de facto unmöglich. In zahlreichen Videochats analysierten die beiden Künstlerinnen den Umstand, dass dem Sitzen während dieser aussergewöhnlichen Zeit eine besondere Rolle zukam. Ausgehend von diesen Überlegungen initiierten sie ein kollaboratives Projekt, in dem sie mit befreundeten Künstler*innen und Bekannten an Video- und Photoporträts arbeiteten. Sie befragten die beteiligten Personen zu ihrer persönlichen Beziehung zum Sitzen, welche Rolle es in ihrem Leben spiele und wie die Pandemie und deren Massnahmen ihr Verhältnis zum Sitzen verändert habe. Die Serie "The Act Of Sitting" zeigt Einzelvideos und Photoporträts, die in Häusern und Wohnungen in New York, Wien, Los Angeles, MexikoStadt, Dakar und an anderen Orten der Welt entstanden sind, und reflektiert den Akt des Sitzens in den unterschiedlichen persönlichen, sozialen und kulturellen Kontexten.




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